Fragen und Antworten

Was Steuerabteilungen vor dem ersten Gespräch wissen wollen.

Die Fragen, die uns in Gesprächen mit Konzernsteuerabteilungen am häufigsten begegnen. Kurz beantwortet, ohne Vertriebston.

Für wen und wofür

Für wen ist Pillarworks gemacht?

Für Konzernsteuerabteilungen, die Pillar 2 im eigenen Haus beherrschen wollen – vom schlanken Team bis zur Abteilung mit vielen Gesellschaften und Ländern. Maßstab ist die Beratungsleistung der großen Prüfungsgesellschaften, nicht ein weiteres Excel.

Was deckt Pillarworks ab?

Den gesamten Pillar‑2‑Zyklus: Konzernstruktur und Datenerfassung, CbCR-Safe-Harbour-Tests, Mindeststeuer-Berechnung, Rückstellung für den Abschluss, GloBE Information Return als validiertes XML, Auswertungen und Exporte. Dazu LuCy als KI-Assistentin für Fachfragen und Bedienung.

Wir sind in fast allen Ländern im Safe Harbour und brauchen nur das GIR. Passt das?

Ja. „Nur Bericht“ ist ein eigener Umfang: Struktur und Länderberichte erfassen, Safe-Harbour-Tests durchführen, GloBE Information Return erzeugen – allein der Ausweis der Rückstellung entfällt. Fällt ein Land aus dem Safe Harbour, schalten Sie auf derselben Plattform zur Vollberechnung hoch – ohne Neuerfassung.

Brauchen wir eine ERP-Anbindung?

Nein. Sie starten mit den Daten, die Ihre Steuerabteilung bereits hat: dem Country-by-Country Report als Excel oder XML, den Beteiligungsdaten und den Steuerpositionen der Länder. Eine Systemintegration ist keine Voraussetzung.

Fachliche Tiefe

Welche Länderprofile gibt es für den GIR?

Pillarworks erzeugt das GIR‑XML nach OECD-Schema mit landesspezifischen Profilen für Deutschland, Schweden und Österreich, jeweils geprüft gegen die Fehlerkataloge der Behörden.

Rechnet Pillarworks deutsche Sonderfälle?

Ja. Organschaften, Personengesellschaften und transparente Einheiten, im Teileigentum stehende Muttergesellschaften und die Kürzung bei transparenter Konzernspitze sind nach Mindeststeuergesetz abgebildet.

Wie nachvollziehbar sind die Ergebnisse?

Die Datenbasis liefert Ihre Steuerabteilung, die Software macht den Weg zum Ergebnis nachvollziehbar: Rechenweg und Verweis auf OECD-Regel und lokales Gesetz am Ergebnis, live dokumentierte Berechnung, festschreibbare Jahre, Berechnungsnachweis je Land im Excel-Export.

In welchen Sprachen arbeitet die Plattform?

Deutsch, Englisch und Schwedisch – vollständig: Oberfläche, Exporte, Erfassungs-Templates und Regelverweise.

Was passiert, wenn ein Land aus dem Safe Harbour fällt?

Die Delta-Ansicht markiert Länder, die im Berichtsjahr neu erfassungspflichtig werden. Für sie folgt die Vollberechnung auf derselben Plattform – die bereits erfassten Daten bleiben erhalten.

Welche Exporte erhalten wir?

GIR‑XML mit Länderprofil, Excel-Auswertungen mit Berechnungsnachweis je Land, CbCR- und Safe-Harbour-Export, Übersichten der Geschäftseinheiten, das Organigramm als PDF und die Projektdatei.

Wie wird eine Korrekturmeldung vorbereitet?

Ein bereits erzeugter GIR lässt sich einlesen; Konzernstruktur und Daten werden vorbelegt. Die Änderungen werden erfasst, validiert und als neues GIR‑XML exportiert.

LuCy und Daten

Was ist LuCy genau?

Die in Pillarworks integrierte KI-Assistentin. Sie erklärt an jedem Erfassungsfeld, was einzutragen ist, beantwortet Fragen zum Regelwerk und zur Bedienung im Chat und erläutert Auffälligkeiten in den Ergebnissen. LuCy ist Software-Hilfe, keine Steuerberatung.

Woher kommen LuCys Antworten?

Aus einer fachlich kuratierten Pillar‑2‑Wissensbasis, nicht aus dem freien Internet.

Was passiert mit unseren Daten bei LuCy?

LuCy ist ein eigenes, optionales Modul der Plattform. Welche Daten LuCy verarbeitet und wo sie verarbeitet werden, legen wir vor dem Start in den technischen und vertraglichen Unterlagen offen.

Zusammenarbeit

Wie sind unsere Daten geschützt?

Ihre Daten gehören Ihnen: Konzernstruktur, Berechnungen und Berichte lassen sich jederzeit als Excel, GIR‑XML und Projektdatei exportieren. Hosting, Rollen und Rechte, Sicherung, Löschung, Vertragsunterlagen und Meldewege stimmen wir vor dem Start mit Ihrer IT und Ihrem Datenschutz ab.

Welche Daten müssen wir für eine Demo bereitstellen?

Keine. Die Demo läuft am fiktiven Konzern Aurora Energie SE, und auch das Erstgespräch braucht keine Ihrer Zahlen. Eigene Daten kommen erst ins Spiel, wenn Sie es entscheiden – nach Abstimmung mit Ihrer IT und Ihrem Datenschutz und auf vertraglicher Grundlage.

Wie läuft der Einstieg?

Mit einer Demo am fiktiven Demo‑Konzern, eine Stunde mit dem Team, das die Software entwickelt. Sie benötigen dafür keine eigenen Daten. Anschließend besprechen wir den passenden Funktionsumfang und den Zugang für Ihr Team. Ein Formular oder eine kurze Mail an info@lctechnology.de genügt.

Welche Rolle spielt LOHR+COMPANY?

L+C Technology entwickelt Pillarworks und erbringt keine Steuerberatung. Fachliche Begleitung über die Software hinaus leistet auf Wunsch die LOHR+COMPANY GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – in einem eigenständigen Mandat, das Sie unmittelbar mit ihr schließen. Keines setzt das andere voraus.

Welche Unterlagen erhalten wir vor dem Start?

Die technischen und vertraglichen Unterlagen zu Betrieb, Datenhaltung, Rollen und Auftragsverarbeitung erhalten Sie im Gespräch vor dem Start – abgestimmt mit Ihrer IT und Ihrem Datenschutz.

Wer steht hinter Pillarworks?

Vier Gründer mit Herkunft aus der Steuerpraxis und den Abläufen einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Das Team hat Pillar 2 mehrfach über den gesamten Prozess umgesetzt, bis zur elektronischen Übermittlung des GIR. Entwickelt wird in Düsseldorf, Steuerpraxis und Softwareentwicklung am selben Tisch.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Schreiben Sie uns. Sie erreichen direkt das Team, das Pillarworks entwickelt.

Kontakt aufnehmen info@lctechnology.de

+49 211 16451‑100 · L+C Technology GmbH · Kennedydamm 24 · 40476 Düsseldorf